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Foto: Michael Gaida / Pixabay.com

Ost-West-Fahrradstraße auf den Weg gebracht

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt es, dass die Fahrradstraße vom Südviertel über Holsterhausen nach Frohnhausen in der letzten Sitzung des Bauausschusses auf den Weg gebracht worden ist. Der Ausschuss hat eine Dringlichkeitsentscheidung zum Planungsbeschluss gebilligt, die notwendig war, weil im Vergleich mit der Deutschen Umwelthilfe eine Entscheidung noch im Januar zugesichert worden war. Damit ist eine Hängepartie abgewendet worden, die insbesondere durch Einwände der CDU drohte. „Wir freuen uns auf eine deutliche Verbesserung für den Radverkehr“, so Wolfgang Freye, Ratsmitglied aus Holsterhausen und für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Die Fahrradstraße von Rüttenscheid nach Frohnhausen kann zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung werden, die das Fahrradfahren erleichtert und sicherer macht.

Wir können uns sogar vorstellen, dass die Geschäfte insbesondere auf der Gemarkenstrasse davon profitieren, denn die meisten Kunden kommen nicht aus großen Entfernungen nach Holsterhausen, sondern aus dem Stadtteil.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE ist der Beschluss schon deshalb wichtig, weil die Mittel für die Einrichtung der Fahrradstraße aus dem ,Lead-City‘-Topf kommen und in diesem Jahr verbaut werden müssen. Jetzt gilt es weitere Verbesserungen für den Rad- und auch für den Fußverkehr auf den Weg zu bringen. Das ist dringend notwendig, wie die gerade bekannt gewordenen Unfallzahlen vom letzten Jahr zeigen. Fußgänger, Radfahrer und Kinder sind im letzten Jahr häufiger Oper von Unfällen gewesen, als zuvor. Allein auf der Rüttenscheider Straße sind in zwei Jahren sieben Fußgänger und drei Radfahrer zum Teil schwer verletzt worden.

„Das zeigt, dass auch dort großer Handlungsbedarf besteht, obwohl ihn manche immer noch abstreiten“, so Wolfgang Freye abschließend. „Verletzte gehören sicherlich nicht zum ,Charme‘ der Rü. Deshalb ist die Umwandlung der Rü in eine Fahrradstraße richtig. Für den besseren Schutz der Radfahrer und Fußgänger wäre eine Einbahnstraßenregelung aus unserer Sicht sogar noch besser.“