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Parkraumbewirtschaftungskonzept für das Stadtgebiet Essen

die Fraktion DIE LINKE. beantragt, der Rat der Stadt beschließt die vorliegende Verwaltungsvorlage um folgenden Punkt zu ergänzen:

Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, weitere Vorschläge zu entwickeln,

  • wie das Parken im öffentlichen Raum vor allem in der Parkzone 1 weiter eingeschränkt und auf Kurzzeitparken beschränkt werden kann,
  • wie der Parkverkehr noch stärker in Parkhäuser verlagert werden kann,
  • wie die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs für den Besuch der Innenstadt gefördert werden kann, z.B. auch durch Werbung für eine Subventionierung von Tickets durch die Geschäfte.

Begründung: Viele der Maßnahmen, die mit der Verwaltungsvorlage verabschiedet werden sollen, dienen der Einschränkung Parkverkehrs im öffentlichen Raum der Innenstadt, der schnelleren Parkplatzsuche und der besseren Auslastung der Parkhäuser. Zurecht wird in der Begründung der Beschlussvorlage und in der anliegenden Broschüre „Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen “ dargestellt, wie groß die Platzverschwendung von öffentlichem Raum durch Parkplätze ist.

Deshalb sollte weiter geprüft werden, was über die bisher vorgesehenen Maßnahmen möglich ist.

Gleichwohl sind die Parkkosten in den privaten Parkhäusern immer noch wesentlich geringer als auf den öffentlichen Flächen. Für die Verkehrswende muss es insgesamt attraktiver sein, mit Bus und Bahn in die Innenstadt zu fahren als mit dem Auto. Das geht nicht, solange der Nahverkehr für eine vierköpfige Familie ungleich teurer ist als z.B. den ganzen Tag im Einkaufszentrum Limbecker Platz zu parken. Das kostet dort nämlich nicht mehr als 5 Euro, während zwei Viererkarten für Bus- und Bahn 21 Euro kosten.