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Protest erfolgreich: Frida-Levy-Erweiterung auf VHS-Gelände möglich

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zur Sanierung und Optimierung der Frida-Levy-Gesamtschule für eine gute Grundlage für die weitere Diskussion. Darin kommt die Verwaltung nach Prüfung mehrerer Standorte zu dem Ergebnis, dass eine „sachgerechte bauliche Lösung“ für Gesamtschule unter Einbeziehung des benachbarten Grundstücks an der Hollestraße auf dem Gelände der ehemaligen VHS nicht nur möglich ist, sondern sogar die beste Lösung darstellt.

„Wir freuen uns mit den Schülerinnen und Schülern der Frida-Levy-Gesamtschule, den Lehrkräften und den Eltern, die sich gemeinsam sehr engagiert für diese Lösung eingesetzt haben“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Noch im März wollte die Verwaltung dieses Grundstück an einen anderen Investor verkaufen, nachdem Köbl und Kruse abgesprungen ist. Der Protest der Schule verhinderte den Verkauf in letzter Minute. Wir haben damals bereits beantragt, ein alternatives Konzept für die Entwicklung des ehemaligen Geländes der Volkshochschule unter Einbeziehung der Schule zu erarbeiten. Das kann jetzt geschehen.“

Aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE werden mit einer schulischen Nutzung des ehemaligen VHS-Geländes zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen bleibt das Grundstück in städtischer Hand und wird nicht an einen Investor verkauft, so dass die Stadt auch in Zukunft Gestaltungsmöglichkeiten hat. Zum anderen wird die Schule erneuert. „Das Wichtigste ist, dass es möglichst schnell eine funktionsfähige, vorzeigbare Gesamtschule in der Innenstadt geben wird“, so  Gabriele Giesecke abschließend. „Denn die jetzigen baulichen Zustände an der Frida-Levy-Gesamtschule sind unhaltbar. Wir gehen davon aus, dass auch die anderen Fraktionen im Rat der Stadt die Studie der Verwaltung positiv aufnehmen und entsprechende Beschlüsse zu Sanierung und Ausbau der Schule folgen werden.“