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Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Quartier 51 schneller an Nahverkehr anbinden - DIE LINKE unterstützt Vorschlag von Pro Bahn

Die Ratsfraktion DIE LINKE. Essen unterstützt die Forderung des Fahrgastverbandes Pro Bahn nach einer besseren und schnelleren Anbindung des neuen Quartiers Essen 51 an den Nahverkehr. Der Verband schlägt eine Verschwenkung der bestehenden Straßenbahnlinie zwischen der Helenenstraße und Bergeborbeck vor. Mit der Kritik an der bisherigen Planung legt Pro Bahn den „Finger in die Wunde.“ Denn wenn das neue Quartier erst ab 2025 an den Nahverkehr angebunden wird, haben sich bis dahin bereits viele der neuen Bewohner für das Auto entschieden.

Die Ratsfraktion DIE LINKE. Essen unterstützt die Forderung des Fahrgastverbandes Pro Bahn nach einer besseren und schnelleren Anbindung des neuen Quartiers Essen 51 an den Nahverkehr. Der Verband schlägt eine Verschwenkung der bestehenden Straßenbahnlinie zwischen der Helenenstraße und Bergeborbeck vor. Mit der Kritik an der bisherigen Planung legt Pro Bahn den „Finger in die Wunde.“ Denn wenn das neue Quartier erst ab 2025 an den Nahverkehr angebunden wird, haben sich bis dahin bereits viele der neuen Bewohner für das Auto entschieden.
„Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, ist es möglich und sinnvoll mit dem erforderlichen Stra-ßenneubau die Schienen direkt mit zu verlegen“, so Ratsmitglied Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „So wird das Ziel einer Verkehrsmischung mit einem Anteil von 25 Prozent öffentlichem Nahverkehr eher erreicht werden. Auch die Firma IKEA hat angekündigt, dass sie zu ihrem Umzug ins Quartier 51 eine gute Anbindung an den Nahverkehr braucht, weil immer mehr Kunden mit Bus und Bahn kämen. Die Stadt sollte das aufgreifen, denn warum sollte sich der Mö-belriese nicht an den Kosten für eine Verschwenkung der Straßenbahnlinie beteiligen, wenn er in besonderer Weise davon profitiert?“
Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE wäre es durch eine schnelle Planung möglich, den Vorschlag von Pro Bahn zügig umzusetzen.
„Als Vorbild kann das neue Seeviertel in Wien gelten. Dort sind sämtliche U-Bahnanschlüsse fer-tiggestellt worden, noch bevor die ersten Bewohner eingezogen sind“, so Wolfgang Freye ab-schließend. „Und für eine Beteiligung von Unternehmen an den Kosten für Nahverkehrslinien, die ihnen besonders nutzen, gibt es auch in anderen Städten Beispiele. IKEA zahlt in Deutschland kaum Steuern, da wäre eine Beteiligung an den Kosten der Nahverkehrsanbindung ja mal ein posi-tives Zeichen.“