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Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Ruhr Kolleg – einmaliges Bildungsangebot

Abitur auf dem zweiten Bildungsweg ohne SPD und CDU

 

Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt eine mögliche Schließung des Ruhr Kollegs vehement ab. Dass SPD und CDU trotz des großen Protests von SchülerInnen und LehrerInnen an ihren Plänen fest-halten, die Perspektiven der Weiterbildungskollegs der Stadt ergebnisoffen zu prüfen, zeigt ihr Desinteresse für die Belange der Schule.

 

„Das Ruhr Kolleg bietet seit über 60 Jahren ein einmaliges Bildungsangebot für SchülerInnen aus Essen und Umgebung“, so Efstathios Tassikas, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Die Möglichkeit, nach einem Bruch im ersten Bildungsweg, auch noch im zweiten Weg das Abitur machen zu können, ist für viele Menschen gleichzeitig die einzige Möglichkeit ihre Lebenssituation zu verbessern und gleicht zudem die allgemeinen Ungleichheiten des Schulsystems aus.“

Während die Anmeldezahlen an Weiterbildungskollegs allgemein rückläufig sind, verzeichnet das Ruhr-Kolleg seit Jahren stabile Zahlen, die über der Mindestanforderung liegen, sodass eine mögliche Schließung auch aus dieser Perspektive nicht schlüssig ist.

Dass die Schule in der Erwachsenenbildung in Essen nicht mehr wegzudenken ist, sagte auch Oberbürgermeister Thomas Kufen zuletzt beim 60-jährigen Jubiläum der Schule. „Das Ruhr Kolleg leistet vor allem auch einen hohen integrativen Beitrag für die Stadt Essen, sodass Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund schneller und einfacher an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens partizipieren können“, so Efstathios Tassikas abschließend.