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Foto: pixelio.de / Francois Peeters

Sportanlagen sind als Allgemeingut für alle da

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE sollten die Sportvereine, die sich nicht in der Lage sehen, die städtischen Sportanlagen  ganztägig geöffnet zu halten, mit der Sportverwaltung und dem Essener Sportbund ESPO eine Lösung suchen. Denn die Sportanlagen sind Allgemeingut und für alle Bürgerinnen und Bürger da. Sport und Bewegung dürfen nicht unter die Räder kommen.  

 

„Dazu gehört endlich auch die Anhebung der städtischen Aufwandsentschädigung für die eigenverantwortliche Nutzung, die dafür da ist, dass die Vereine die Platzwartaufgaben übernehmen“,

so Herbert Bussfeld, für DIE LINKE im Sportausschuss. „Diese ist seit dreißig Jahren gleich geblieben und beträgt 3.000 bis 5.000 Euro pro Jahr. Die Vereine haben sich schließlich verpflichtet, die Sportanlagen für alle Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Dazu müssen sie aber auch in die Lage versetzt werden, sich den neuen Erfordernissen zu stellen. Wir fordern nicht nur wie der Essener Sportbund einen Inflationsausgleich sondern eine generelle Erhöhung der Aufwandsentschädigung für den kommenden Haushalt 2019.“ 

Mit der Einführung des sog. „Hamburger Modells“ vor ca. dreißig Jahren sind die Aufgaben und Arbeiten der ehemals städtischen Platzwarte eigenverantwortlich auf die Sportvereine übertragen worden. Dafür bekommen die Vereine zwar eine Aufwandsentschädigung von der Stadt, insgesamt hat die Stadt Essen dadurch aber Einsparungen von rund 80 Prozent der vorherigen Kosten gehabt. „Damit haben die Sportvereine einen großen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geleistet“, so Herbert Bußfeld abschließend. „Ich habe im Sportausschuss schon mehrfach eine Entlastung der Vereine gefordert und werde mich weiter dafür einsetzen.“