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Foto: Dewran Dusun

Steeler „Jungs“: Rat der Stadt sollte Votum der BV folgen

Die Ratsfraktion DIE LINKE. begrüßt es, dass die Bezirksvertretung VII einstimmig die Resolution „Für Vielfalt, gegen Einfalt: Steele bleibt bunt und weltoffen“ verabschiedet hat, mit der sie erstmals deutlich Position gegen die sog. Steeler „Jungs“ bezogen hat. Die sich verharmlosend „Jungs“ nennenden Neonazis versuchen seit rund einem Jahr, den öffentlichen Raum in Steele zu beherr-schen. Dahinter steckt die Strategie der sog. national befreiten Zonen, die für alle bedrohlich ist, die nicht in das beschränkte Weltbild der Rechtsextremen passen.

„Das ist ein Problem der gesamten Stadt Essen und nicht nur von Steele“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. “Deshalb finden wir es richtig, dass sich die Bezirksvertretung VII auch an Oberbürgermeister Thomas Kufen und den Rat der Stadt gewendet hat, damit diese ebenso deutlich Stellung gegen die sog. Steeler ,Jungs‘ beziehen. Außerdem ist es wichtig, dass städtische Institutionen die Zivilgesellschaft vor Ort mehr als bisher unterstützen.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht gute Ansätze, wie die Fachtagung zum Umgang mit Extremismus und Demokratiefeindlichkeit der ,Partnerschaft für Demokratie Essen‘ am 24. und 25. Juni in der Volkshochschule. „Auch die Präventionsarbeit vor Ort sollte verstärkt werden, insbesondere an den Schulen“, so Jürgen Zierus, für DIE LINKE in der BV VII. „Die bundesweite Erfahrung mit Neonazis zeigt, dass Wegschauen keine Lösung ist. Das macht sie nur stärker. Stattdessen gilt es, ein breites Bündnis vor Ort und den Widerstand gegen die rechte Gefahr aufzubauen, so wie es die Initiative ,Steele bleibt bunt‘ vorantreibt.“