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Foto: Shilin Wang/ Pixabay.com

Umweltspur Schützenbahn nicht gleich zerreden

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält es für hanebüchen, dass SPD und CDU jetzt schon die mögliche Einführung einer Umweltspur auf der Schützenbahn zerreden, obwohl es erst mal nur um eine einjährige Testphase geht. In dieser Testphase geht es ja gerade darum Erkenntnisse zu gewinnen, ob und wie eine Umweltspur funktionieren kann.

„Wer nichts Neues ausprobiert, bleibt in altern Mustern stecken“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Rat und im Planungsausschuss.

„So kann die dringend notwendige Verkehrswende nicht gelingen. Dabei ist es fast schon putzig, wenn sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Uhlenbruch Sorgen um die Radfahrer auf einer Umweltspur macht. Natürlich muss das gut geplant werden und deshalb muss auch darüber diskutiert werden, ob Taxis und Elektroautos auf der Umweltspur Sinn machen. Aber gerade der derzeitige Zustand auf der Schützenbahn ist doch besonders für Radfahrer unhaltbar und völlig unzumutbar.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE muss der Autoverkehr eingeschränkt werden, wenn der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ingo Vogel,  „mit der Verkehrswende Ernst machen“ möchte. Denn die Verkehrsfläche ist beschränkt und reicht nicht für mehr Bus, Bahn und Fahrrad bei gleichbleibendem Autoverkehr. Dem öffentlichen Nahverkehr und dem Radverkehr muss endlich an einigen Stellen Vorrang eingeräumt werden. Untersuchungen aus anderen Städten zeigen, dass schon ein besetzter Bus alle 10 Minuten auf einer Umweltspur die Kapazitäten des Individualverkehrs übersteigt. Auf der Schützenbahn werden in den starken Verkehrszeiten 30 Busse pro Stunde fahren.  „Es muss attraktiver sein mit Bus, Bahn und Fahrrad in die Innenstadt zu fahren, als mit dem Auto“, so Wolfgang Freye abschließend.