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Foto: Eslfuntaiwan / pixabay.com

Versorgung für Kinder an Schulen immer noch schlecht

Zwei Jahre nachdem die Verwaltung einen Aktionsplan Schulverpflegung angekündigt hat, ist die Verpflegungssituation für die Schülerinnen und Schüler an den Essener Schulen offensichtlich im-mer noch nicht besser geworden. Das zeigt nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE die aktuelle Debatte um die Streichung des Verkaufes von Brötchen und Snacks an vier Schulen durch die städtische Gastro-Tochter RGE.

„Wir halten es für falsch den Verkauf von Snacks und Brötchen zu streichen und damit die Kinder in den Pausen auf die Straße zu treiben“, so Ratsfrau Ezgi Güyildar, für DIE LINKE stellvertretend im Schulausschuss. „Die Kinder greifen ja vor allem deshalb auf Snacks zurück, weil sie aus den verschiedensten Gründen die Mensen und das dortige Schulessen meiden.

Dort liegt die Lösung des Problems, denn ein gutes Schulessen wäre immer noch besser als Snacks. Wir haben deshalb für die Sitzung des Schulausschuss in der nächsten Woche einen Sachstandsbericht der Verwaltung zur Umsetzung des Aktionsplanes Schulverpflegung gestellt.“ 

Mit diesem Aktionsplan will die Verwaltung seit zwei Jahren die Rahmenbedingungen für das Schulessen verbessern und z.B. das komplizierte Bestellsystem auf den Prüfstand stellen. Außerdem soll u.a. auch mit der Errichtung von Kinderbeiräten an kindgerechten Speiseplänen gearbeitet werden sowie an einer Verbesserung des Ambientes der Mensen. „Wir erwarten, dass vor diesem Hintergrund der Snack-Verkauf erst einmal weiter läuft, bis es wirkliche Verbesserungen bei der Versorgung gibt“, so Efstathios Tassikas, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Übrigens können wir nicht nachvollziehen, dass sich trotz der großen Nachfrage der Verkauf von Snacks für die RGE nicht rechnen soll. Viele Schulen berichten von langen Schlangen an den Ausgabestellen.“