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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Vorfahrt für ÖPNV, Elektrofahrzeuge und Radfahrer

Als Schritt in die richtige Richtung begrüßt die Ratsfraktion DIE LINKE, dass die Stadt Essen nun auch die Einrichtung einer „Umweltspur“ als geschlossenen Ring rund um die Innenstadt prüfen will. Mit einer eigenen Spur sollen Busse, Fahrradfahrer, Taxen und Elektrofahrzeuge gefördert werden. Die Einrichtung einer Umweltspur soll für den inneren Innenstadtring über Hindenburgstraße und Schützenbahn geprüft werden.

„Damit ist die Verwaltung weiter als die große Koalition aus SPD und CDU, die bisher alle Prüfaufträge für die Einrichtung von eigenen Busspuren abgelehnt hat“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Die Einrichtung einer ,Umweltspur‘ kostet nicht viel, bringt aber Vorfahrt und nach allen Erfahrungen eine deutliche Beschleunigung für den Öffentlichen Nahverkehr, Elektrofahrzeuge und Fahrradfahrer. Viele Städte machen das seit langem vor. Für etwas überzogen halten wir es, die Nutzung der ,Umweltspur‘ auch PKWs mit Fahrgemeinschaften zu erlauben, wie die Stadt Düsseldorf das macht. Dadurch wird die Nutzung der Spur unübersichtlich und unkontrollierbar.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE ist gerade beim Innenstadtring eine deutliche Verbesserung der Situation für den Nahverkehr, sowie Fußgänger und Radfahrer dringend notwendig. Die Busse stecken oft im Stau und für Fahrradfahrer ist die Nutzung geradezu abenteuerlich.

„Wir gehen davon aus, dass die Prüfung positiv ausfällt und danach ,Umweltspuren‘ auch für andere Einfallstraßen in die City und zwischen den Stadtteilen eingerichtet werden“, so Wolfgang Freye abschließend.