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Foto: pixelio. de / Kyken

„Waldsterben“ durch zu geringe Nachpflanzung

Die Ratsfraktion DIE LINKE. hält es aus klimapolitischen Gründen für hochproblematisch, dass nur 600 Bäume für 1.160 Risikobäume, die in diesem Winterhalbjahr auf der Abholzliste stehen, nachgepflanzt werden sollen. Sie möchte deshalb von der Verwaltung erfahren, wie viele Bäume so durch nicht ausreichende Nachpflanzungen in den letzten Jahren aus dem Stadtbild verschwunden sind.

 „Auf diese Weise kann schnell der Verlust eines kleinen Waldes zustande kommen, darauf weise ich auch immer in der Bezirksvertretung hin“, so Udo Seibert, für DIE LINKE in der Bezirksvertretung III und stellvertretend im Umweltausschuss. „Hinzu kommen immer noch fehlende Bäume seit dem Pfingststurm Ela 2014 und es ist noch nicht absehbar, wie viele Bäume in diesem Sommer vertrocknet sind. Das passt nicht zur Grünen Hauptstadt Europas. Bäume sind überaus wichtig für das Stadtklima, sie produzieren Sauerstoff und reinigen und kühlen die Luft. Dieser Sommer hat gezeigt wohin die Reise geht. Essen braucht nicht weniger, sondern mehr Bäume.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE. stellt im nächsten Umweltausschuss die Anfrage, wie viele Bäume  seit 2014 insgesamt als Risikobäume gefällt und wie viele Bäume als Ersatz für diese Bäume neu gepflanzt worden sind. „Außerdem möchten wir wissen, wie die Verwaltung demnächst gewährleisten kann, dass gefällte Risikobäume möglichst weitgehend ersetzt werden und welche finanziellen Mittel dafür notwendig sind“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke abschließend. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass entsprechende Mittel im nächsten Haushalt bereitgestellt werden.“