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Foto: Gerd Altmann / Pixabay.com

Widia bleibt – herzlichen Glückwunsch!

Die Ratsfraktion DIE LINKE. Essen gratuliert der Belegschaft, dem Betriebsrat und der IG Metall dazu, dass sie es geschafft haben, die komplette Schließung des Kennametal-Werkes Essen zu verhindern. Der US-Mutterkonzern wollte den Standort an der Münchener Straße schließen, ob-wohl der Standort profitabel ist, was zu Widerstand führte und zur Erarbeitung eines Gegenkonzepte durch Betriebsrat und IG Metall führte.

„Wir freuen uns mit der Belegschaft, dass der Kennametal-Konzern die Schließung des Werkes zurückgenommen hat,“ so Gabriele Giesecke, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Rat. „Damit bleibt ein Traditionsstandort der Metallindustrie mit immerhin knapp 200 Arbeitsplätzen erhalten. Außerdem bleibt die Chance, dass sich das Werk mit neuen Konzepten und Produkten weiter entwickeln kann. ,Echte‘ Industrie ist nach wie vor wichtig für das Ruhrgebiet. Der Preis für den Erhalt des Werkes ist allerdings sehr hoch. Auch die IG Metall musste im Standortsicherungstarifvertrag Zugeständnisse wie die unbezahlte Verlängerung der Arbeitszeit machen, die schon fast ,unsittlich‘ sind – von den Entlassungen ganz zu schweigen. Das darf keine Schule machen!“

Aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE ging es Kennametal als „Global Player“ um nichts anderes als um Profitmaximierung um jeden Preis.

„Vor diesem Hintergrund haben wir höchsten Respekt vor dem Betriebsrat und der IG Metall, dass sie ein so überzeugendes Konzept vorgelegt haben, dass der US-Konzern am Ende doch nicht Nein sagen konnte“, so Gabriele Giesecke abschließend.