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Stefanie Hofschlaeger / pixelio.de

Zombiewalk 2020: Einigung gutes Zeichen

Nach dem unsäglichen Umgang der Essener Marketing Gesellschaft mit dem Zombie-Walk, freut sich die Ratsfraktion DIE LINKE, dass die EMG und der Veranstalter jetzt eine gemeinsame Lösung für die nächsten Jahre gefunden haben.  

„Der Essener Zombie-Walk wäre fast das Opfer einer Politik geworden, die seit Jahren verstärkt eine Kommerzialisierung der Innenstadt fördert und vor allem ein gehobeneres Publikum ansprechen soll“, so Daniel Kerekes, DIE LINKE. Essen Kreissprecher und Mitglied im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation. „Offensichtlich will der Oberbürgermeister das Thema bis zur nächsten Kommunalwahl abräumen. Der politische Druck durch die Demonstration, die DIE LINKE gemeinsam mit Elke Zeeb von den Grünen beantragt hat, hat auch seinen Teil dazu beigetragen.“

Für die Ratsfraktion DIE LINKE ist die Absprache zwischen dem Veranstalter des Zombie-Walks, Dirk Bußler, und der EMG ein wichtiger Schritt hin zur Beheimatung auch alternativer Szenen in der Innenstadt. „Wir hoffen, dass für die Marktbeschickenden jetzt ebenfalls tragfähige Lösungen gefunden werden. Die grundsätzliche Frage bleibt bestehen: Wem gehört der öffentliche Raum und wie kann sichergestellt werden, dass alle Bevölkerungsgruppen ihn nutzen können? Wir wollen hier maximale Transparenz und Beteiligung beim weiteren Vorgehen der EMG, insbesondere bei der Innenstadtentwicklung. Deshalb halten wir an einer Berichterstattung im Ordnungsausschuss fest“, so Daniel Kerekes abschließend.