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Zukunft für Gesamtschule Nord klären

Die Gesamtschule Nord ist jetzt die dritte Gesamtschule in Essen, deren Schülerinnen und Schüler auf die Straße gehen, weil die Gebäude in einem maroden und unzumutbaren Zustand sind.  Für die Gesamtschule Bockmühle und die Frida-Levy-Gesamtschule sind mittlerweile Lösungen in Sicht, für die Gesamtschule Nord nicht. Das wirft ein schlechtes Licht auf Oberbürgermeister Thomas Kufen, der für einen ordentlichen Zustand der Schulen verantwortlich ist.

„Wir stellen am Mittwoch im Schulausschuss eine Anfrage, welche Planung seitens der Verwaltung für eine Sanierung oder einen Neubau der Gesamtschule Nord vorliegen“, so  Efstathios Tassikas, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Die Verwaltung hat bereits vor zwei Jahren im Zusammenhang mit dem Neubau der neuen Gesamtschule an der Erbslöhstraße festgestellt, dass zu Gunsten der Gesamtschule Nord bauliche Maßnahmen notwendig sind.“

Damit soll verhindert werden, dass die Gesamtschule Nord völlig abgehängt wird, wenn sich demnächst in räumlicher Nachbarschaft eine neue Schule befindet. Bisher liegen aber noch keine bekannten konkreten Planungen vor. „Die Gesamtschule Nord gehört wegen ihrer ausgezeichneten pädagogischen Arbeit zu den Top-20-Schulen in Deutschland und hat die Chance im Mai den Deutschen Schulpreis zu erhalten“, so Efstathios Tassikas abschließend. „Nicht nur deshalb ist der Oberbürgermeister jetzt  in der Pflicht im Interesse der Schülerinnen und Schüler für Abhilfe zu sorgen.“