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Stau

Neues Konzept für Gladbecker Straße nötig

Wohnbedingungen und Lebensqualität verbessern, Tempo 30 einführen

Der „Rahmenplan Gladbecker Straße“ der Verwaltung, mit dem die Wohnbedingungen und die Lebensqualität an der Gladbecker Straße verbessert werden sollten, ist gescheitert. Da sich am zu starken Verkehr, dem Lärm und der schlechten Luft nichts geändert hat, beantragen DIE PARTEI und DIE LINKE, dass die Verwaltung ein neues Konzept entwickelt. Dazu Herbert Bußfeld, für DIE LINKE in der Bezirksvertretung V:

"Die Umweltbelastungen an der Gladbecker Straße sind seit Jahrzehnten viel zu hoch und machen die Menschen krank. Deshalb soll die Verwaltung noch einmal prüfen, ob und wie Tempo 30 auf der Gladbecker Straße zumindest zwischen dem Berthold-Beitz-Boulevard und der Vogelheimer Straße eingeführt werden kann. Das würde zu einer Verringerung des Lärms und der Schadstoffe führen. In den Nachbarstädten gibt es Beispiele für durchgehende Tempo 30-Strecken auch auf Hauptverkehrsstraßen, wie auf der B51 in Bochum und der Duisburger Straße in Duisburg-Hamborn.“

DIE PARTEI und DIE LINKE wollen außerdem die Prüfung, welche Maßnahmen aus den Vorschlägen der Initiative „Stoppt A 52 Gladbeck“ weiterhin umgesetzt werden können sowie die Vorschläge aus dem „Masterplan Verkehr 2018“, wie z.B. die Einrichtung von Park + Ride Standorten und den Ausbau des ÖPNV. „Letztlich geht es auch darum, mit welchen Lenkungsmaßnahmen des überörtlichen und des LKW-Verkehrs oder anderen verkehrlichen Baumaßnahmen die Gladbecker Straße entlastet werden kann“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss.

Aus Sicht der Antragsteller ist auch eine Überprüfung der Ampelschaltungen sinnvoll. So sollten die Grünphasen an den großen Kreuzungen an die Bedürfnisse der Fußgänger und Kinder angepasst werden. „Abends und nachts, wenn der Verkehr nachlässt, werden oft zu hohe Geschwindigkeiten gefahren. Deshalb müssen die geltenden Geschwindigkeitsregelungen wirksam und regelmäßig kontrolliert werden. Das ist bisher kaum der Fall“, so Stefan Hochstadt, für DIE LINKE im Verkehrsausschuss.

Herbert Bußfeld bemerkt abschließend: „Die Gladbecker Straße ist der Lebensraum vieler Menschen und viele Kinder müssen diese Straße queren um zur Schule zu kommen. Es wird dringend Zeit, dass sich die Situation dort deutlich verbessert, auch damit die soziale Entmischung nicht noch weiter voran schreitet“.

 

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