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BürgerRathaus

Die Ergebnisse der Prüfung von einzelnen Punkten zur Umsetzung von Maßnahmen zu Aspekten der Ökologie und Nachhaltigkeit liegen nun vor. 

Dass die Prüfung dazu geführt hat, dass sich der Grünflächenanteil insbesondere durch die Vergrößerung der Grünbeete um vier Prozent auf jetzt 51 Prozent vergrößert, werten wir als positiv. 

Ein Zeichen auch dafür, dass sich ein erneuter Blick auf das Baukonzept gelohnt hat, ein Blick der sich auch bei anderen Großvorhaben wie dem Schulneubau oder dem Bau von Kitas bezahlt machen würde. Denn wenn diese zum Standard werden, würden wir auch bei der Erfüllung der Vorgaben aus dem Secap-Plan ein kleines Stück bei den neu zu bauenden städtischen Immobilien voranschreiten. Der Einsatz der damit verbundenen zusätzlichen Mittel würde sich lohnen.

Vielleicht findet sich dann mit der hier gezeigten Kreativität der Verwaltung und der bisher gut laufenden, dringend notwendigen und wieder aufgenommenen Gespräche mit den Mitarbeitenden, auch weiter Ideen und Ansätze zur Optimierung in der Außen- und Umfeldgestaltung und zum Facility Management. 

Die Aufnahmen der Anforderung, dass der Generalunternehmer grundsätzlich den alternativen Einsatz von Recyclingmaterial prüfen und zur Entscheidung der GVE vorlegen muss, halten wir für geboten. Es bleibt abzuwarten, was die Prüfung des alternativen Einsatzes von recycelten bzw. recycelbaren Baustoffen ergibt, wenn es sowohl um die Möglichkeiten als auch um den entstehenden finanziellen Mehraufwand geht.

Wenn die für das nächste Jahr geplanten Gespräche zur Optimierung und Gestaltung der Arbeitsprozesse im Gebäude, der Gestaltung von Arbeitsräumen erfolgen, sollten auch hier Fragen der Ökologie und der Nachhaltigkeit bei der Ausstattung der Räume in die Formulierung von Leitplanken einfließen. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass man diese Überlegungen für den Innenausbau verstärkt zu Grunde legen will. 

Cradle to cradle zu betrachten ist also auch hier angesagt, um den Einsatz von C2C-zertifizierten Möbeln im neuen BürgerRatHaus zu ermöglichen. Für alle Nichtkenner der Materie: „ Die Möbel sind dann biologisch abbaubar, können nach der Nutzung in sortenreine Ausgangsstoffe zerlegt werden und dem technischen Kreislauf wieder zugeführt werden. Teppichböden sorgen für ein gesundes Raumklima, Möbel wie Bürostühle sind mit einer Rücknahmegarantier ausgestattet, sie werden mit erneuerbaren Energien und unter sozialen Bedingungen hergestellt. 

Das wäre ein weiterer Schritt hin zu einem positiven CO 2 Abdruck unseres neuen Rathauses und weitere Immobilien der Stadt.