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Schillerwiese

Die Situation auf der Sportanlage Schillerwiese ist jedem bekannt und so wie die Anlage aktuell aussieht, kann es nicht weitergehen. Daher begrüßen wir als linke Fraktion, dass sich neben den Sportlerinnen nun auch die Politik auf der Schillerwiese bewegt.

Die Schillerwiese als Sport- und Freizeit-Anlage für alle weiterzuentwickeln ist wichtig und richtig, denn sie ermöglicht vielen Menschen sportliche Teilhabe, die aus vielfältigen Gründen nicht im Sportverein angemeldet sind. Die Anlage bietet Möglichkeiten, die der Bolzplatz von nebenan nicht hat, sodass Leistungssportler, Hobby-Athleten, aber auch Familien ihren sportlichen Bedürfnissen nachgehen können – diese sportliche Inklusion wird auf der Schillerwiese täglich gelebt.

Daher unterstützen wir als LINKE  den Antrag von CDU und Grünen, die Schillerwiese als vereins-unabhängige Breiten- und Freizeit-Sportanlage zu erhalten und sie in diesem Sinne anforderungsgerecht sowie zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig fragen wir uns, warum sie in ihrem Antrag nicht erwähnen, wie es mit dem Verein der Sportfreunde 07 und der Sportanlage auf der Veronika Straße weitergehen gehen soll, obwohl beide in der Vergangenheit stark mit der Schillerwiese verknüpft waren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Essen ist eine wachsende Stadt. Bis zum Jahr 2030 wird die Essener Bevölkerung nach der aktuellen Prognose auf 600 Tausend Bürger anwachsen. Dieses Wachstum führt nicht nur zu einem steigenden Bedarf an Wohnraum, Schulen und Kitas – wovon jetzt schon jeweils zu wenig vorhanden ist – sondern auch zu einem steigenden Bedarf an Sportplätzen und Sporthallen.

Die wenigen freien und bebaubaren Flächen in der Stadt führen dabei mehr und mehr zu einer Flächenkonkurrenz. Das heißt: das Ringen um Sport- und Bewegungsflächen, die gerne auch mal als überflüssig angesehen werden, wird immer härter. Uns als LINKE ist dabei wichtig, Bewegungsräume als unverzichtbare Bestandteile der Lebensqualität zu betrachten und diese bei Investitionen und Förderungen stets im Blick zu halten.

Wir fordern daher, dass dem Verein Sportfreunde 07 geholfen werden muss. Denn der Verein leistet eine gute Kinder- und Jugendarbeit in einem Stadtteil, in dem es ohnehin zu wenige Spielplätze gibt, auf denen Kinder und Jugendliche sich frei austoben können.

Wenn wir weiterhin wollen, dass der Verein seine Arbeit fortsetzt, dann müssen wir ihm als Stadtpolitik auch helfen. Der Verein kann nicht länger warten, es muss endlich was passieren und zwar schnell. Deswegen stimmen wir auch dem SPD Antrag zu, der die Belange des Vereins nicht außer Acht lässt.