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Jugend & Schule


DIE LINKE fragt beim Schuldezernenten nach

Die Ratsfraktion DIE LINKE kritisiert die fehlenden Unterrichts- und Hygienekonzepte für Schulen seitens des Landes NRW. Sogenannte Klassenteilungskonzepte wie der Solinger Weg, bei dem die Klassen in kleinere Einheiten aufgeteilt werden und ein Teil des Unterrichts von Zuhause aus stattfindet, könnten einige Probleme lösen und komplette Schulschließungen verhindern. Doch diese dringend notwendigen Konzepte, die von den Schulleitungen im Eiltempo erstellt wurden, werden von der schwarz-gelben Landesregierung verboten.

"Durch dieses verantwortungslose Handeln müssen nun immer mehr Kinder und Lehrkräfte in Quarantäne und der Unterricht kann keine notwendige Kontinuität erreichen", so Ratsfrau Heike Kretschmer. "Es zeigt sich nun leider, dass weder offene Fenster noch eine Maskenpflicht ohne Möglichkeit der Einhaltung von Abstand ein ausreichendes Hygienekonzept darstellen. Leider wurde der Sommer von den regierenden Parteien nicht genutzt, um vernünftige Konzepte in ganz NRW zu etablieren. Stattdessen werden Schulen jetzt sogar behindert, die sich Problemlösungen überlegen - das kann nicht sein!"

Im Austausch mit der Bezirksschüler:innenvertretung Essen (BSV) bestätigte sich für die Ratsfraktion DIE LINKE auch noch einmal, dass die Ausstattung der Schulen mit Hygieneartikeln wie Seife, Desinfektionsmitteln oder Papiertüchern ebenfalls unzureichend ist. Die BSV bemängelt auch, dass den Schulen zu wenig finanzielle Mittel bereitgestellt würden, z.B. für Raumluftfilter.

"Die Landesregierung hätte die Stadt dabei unterstützen sollen, externe Räume zu suchen, Luftfilter zu beschaffen und zusätzliches Personal auf den Weg zu bringen - All dies ist nicht geschehen“, so der Fraktionsvorsitzende Daniel Kerekeš. "Wir werden in der morgen angesetzten Telefonkonferenz bei Herrn Al-Ghusain nachhaken und z.B. fragen, inwieweit es auch in der Stadt Essen einen Austausch zur Umsetzung alternativer Unterrichtskonzepte zur besseren Einhaltung der Hygienestandards gibt und wie der Stand der Dinge beim Abrufen der Fördermittel zur digitalen Ausstattung aussieht.“