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Jugend & Schule

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Gutes Essen ist Voraussetzung für gutes Lernen Linke befürchtet Defizite beim Schulessen und stellt Anfrage

An der Gesamtschule Bockmühle sollen von rund 1.500 Schülerinnen und Schülern nur acht (!) regelmäßig am Schulessen teilnehmen. Ähnliches wird auch von anderen Schulen berichtet. Die Ratsfraktion DIE LINKE hält das für einen unzumutbaren Zustand und stellt deshalb eine Anfrage für den nächsten Schulausschuss am kommenden Dienstag.

„Ausgewogene Mahlzeiten sind eine Grundvoraussetzung für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und somit unverzichtbar für den Schulalltag“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ezgi Güyildar. „Gerade in Zeiten von mehr Leistungsdruck in den Schulen, wie z.B. durch G9 und längeren Unterrichtszeiten, kommt der Verpflegung mit hochwertigem Schulessen eine besondere Rolle zu. Wenn aber teilweise nicht einmal ein Prozent der gesamten Schülerschaft daran teilnimmt, werden dadurch sowohl bildungspolitische als auch gesundheitliche Ziele konterkariert.“

Die meisten Schulkantinen werden von der städtischen RGE GmbH mit fertigen Mahlzeiten versorgt. Als Hauptgründe für die schlechte Beteiligung am Schulessen werden vor allem ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis sowie die Qualität der gelieferten Mahlzeiten gesehen. Aber auch andere Aspekte wie die Attraktivität der Mensen oder das Essensangebot in der unmittelbaren Umgebung spielen eine wichtige Rolle für die Teilnahme.

„Aus diesem Anlass stellen wir einen Fragenkatalog für die nächste Sitzung des Schulausschusses, auf dessen Grundlage Handlungsmöglichkeiten als auch -bedarfe aufgezeigt werden sollen“, so Ezgi Güyildar abschließend. „So wollen wir auch wissen, ob die RGE ein Qualitätsmanagement hat und auf Kritiken und Vorschlagen aus der Schülerschaft eingeht.“