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Jugend & Schule

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Junior-Uni ja! – mit politischer Diskussion und Gesamtkonzept

Gerade auch angesichts der Negativkampagne gegen den Essen Norden, unterstützt Die Linke im Rat der Stadt den Vorstoß, in Altenessen eine „Junior-Uni“ zu errichten. Die Universität soll in Altenessen auf dem Gelände der Zeche Carl entstehen und ein zusätzliches, breit gefächertes Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche für alle Bildungsschichten aus dem gesamten Stadtgebiet bieten.

"Das ist auch richtig so, aber aus unserer Sicht sollte es bei diesem Projekt vorrangig darum gehen, Kinder aus benachteiligten Verhältnissen zu fördern und deren Bildungschancen zu verbessern“, so der Fraktionsvorsitzende Daniel Kerekeš. „Schließlich gehören diese Kinder zu den Hauptleidtragenden der Pandemie. Deshalb sollten auch keine Kosten für einkommensschwächere Familien entstehen oder die Uni sollte gleich im Sinne einer „Freien Universität“ kostenfrei für alle sein.“

Die Linke im Rat spricht sich zudem dafür aus, die geplante Einrichtung der „Junior-Uni“ für eine Debatte zur Entwicklung des gesamten Geländes der Zeche Carl zu nutzen. Dazu steht noch das Nutzungskonzept aus, mit dem der Kulturausschuss im Februar des vergangenen Jahres die Verwaltung beauftragt hat. „Wir finden es auch richtig, dass laut unseren Informationen die Stadt den Verkauf des Geländes an private Investoren ausgeschlossen hat. So kann im Herzen des Essener Nordens ein sog. „Dritter Ort“ entstehen, ein offener Begegnungsraum für alle Menschen“, so Kerekeš weiter.

Ratsfrau Heike Kretschmer, für Die Linke im Kulturausschuss, schließt ab: „Zusätzlich zu der Beratung eines Gesamtkonzeptes in den zuständigen Fachausschüssen wäre es wünschenswert, wenn die Akteure vor Ort wie z.B. die Schulleiterkonferenz, das KD 11/13, die Kirchen und Moscheen oder auch der Essener Verbund der Immigrantenvereine mit ins Boot geholt werden, um die ansässigen Kinder bestmöglich zu erreichen."