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Wohnen

campact/flickr.com (CC BY-NC 2.0)

Forderungen der SPD: Zu kurz gesprungen Allbau für den Wohnungsbau stärken – Bessere Bildungseinrichtungen

Die Ratsfraktion DIE LINKE. hält die aktuellen Vorschläge der SPD zur Integrationspolitik für unzureichend, auch wenn sie jetzt endlich die Forderung nach einer Quote für den Sozialen Wohnungsbau unterstützt.

„Mehr Sozialwohnungen im Essener Süden wären natürlich eine gute Sache aber damit lassen sich die Probleme alleine nicht lösen‘“, so Ratsherr Wolfgang Freye. „Aus unserer Sicht muss auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft Allbau entlastet werden. Sie soll bis 2021 rund 90 Millionen aus ihren Gewinnen an die Stadtkasse überweisen. Mit diesem Geld könnte der Allbau viel besser Sozialwohnungen bauen. Dazu wäre er auch in der Lage.“

 

 

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE übernimmt die SPD kritiklos Begriffe der AfD, wenn sie von einer Überlastung der Stadtteile im Essener Norden spricht. Die großen sozialen Unterschiede zwischen den Stadtteilen in Essen sind historisch gewachsen und können nur langfristig verändert werden. Keinesfalls können sie den Migranten angelastet werden, die seit Generationen  riesige Integrationsleistungen vollbracht haben.

„Wir vermissen außerdem Vorschläge der SPD für eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur im Essener Norden“, so Wolfgang Freye abschließend. „Ganz dringend sind bessere Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen. Leider gilt immer noch, dass der Wohnort den Bildungsweg bestimmt, wie jetzt auch eine aktuelle Studie wieder bestätigt hat. Deshalb braucht es auf die jeweiligen Stadtquartiere zugeschnittene Lösungen und Konzepte. Dazu werden wir für die Novembersitzung einen Ratsantrag stellen.“