Anfragen

Entwicklung der Angebote von Airbnb

Der Wohnungsmarkt in Essen ist angespannt. Deshalb ist es von Interesse, wie viele Wohnungen durch Vermietungen über Plattformen wie air.bnb bzw. durch Boarding dem Wohnungsmarkt entzogen werden. Die letzte Erhebung dazu stammt aus dem Jahr 2018 durch eine Anfrage der Grünen (0623/2018/3) und dürfte mittlerweile veraltet sein. Damals wurde auch mitgeteilt, dass „eine durchgehende Kontrolle von Vermietungen dieser Art (...) weiter gehender kommunaler Regelungen .... (bedürfte)“.

Falls die aktuellen Zahlen von Relevanz sein sollten, könnte eine solche Regelung notwendig werden. Vor diesem Hintergrund stellt die Ratsfraktion Die Linke folgende Fragen:     

  1. Wie viele Unterkünfte über Plattformen wie air.bnb gibt es aktuell in der Stadt Essen?
  2. Wie viele Boardinghäuser bzw. Serviced Apartments gibt es in welchen Stadtteilen in Essen?
  3. Wie viele baurechtliche Genehmigungen auf permanente Kurzzeitvermietung gibt es insgesamt in Essen und wie viele sind in den letzten fünf Jahren in welchen Stadtteilen hinzugekommen?
  4. Welche Auswirkungen hat die aktuelle Zahl von Ferienwohnungen bzw. Serviced Apartments auf den lokalen Wohnungsmarkt in Essen?
  5. Welche Möglichkeiten zur Kontrolle und Regulierung von Ferienwohnungen hat die Stadt Essen bzw. welche Möglichkeiten könnte sie sich durch eine entsprechende Satzung oder anderer Verfahren geben?