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Anträge


Fridays for future

die Fraktion DIE LINKE. beantragt, der Rat der Stadt beschließt:

Ein/e Vertreter/in der Bewegung „Fridays for future“ erhält die Gelegenheit, dem Rat der Stadt Essen den Standpunkt der europaweiten Initiative zu erläutern.

Begründung:

Seit mehreren Wochen demonstrieren auch in Essen jeden Freitag Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Fridays für future“ für einen Wechsel in der Klimapolitik. Sie haben sich damit einer länderübergreifenden Bewegung junger Menschen angeschlossen, die für eine entschiedenere Politik gegen den Klimawandel eintreten.

In einem offenen Brief schreiben über 56 „Fridays for future“ Initiativen in Deutschland sowie viele andere Jugendvereine-, organisationen und Einzelpersonen, „dass jetzt die letzte Möglichkeit ist, den vollständigen Klimakollaps und den damit einhergehenden fortschreitenden Artenverlust noch zu verhindern.“ Die Bundesregierung hält indes ihre Klimaziele nicht ein, obwohl „der Sonderbericht des Weltklimarates zeigt, dass lediglich elf Jahre bleiben, um die verheerendsten Folgen der Erderwärmung abzuwenden. (…) Die bisherige politische Untätigkeit zwingt uns nun, etwa durch Kampagnen, Schulstreiks und Aufrufe wie diesen auf die derzeitige Lage aufmerksam zu machen.“

Gerade auch die Stadt Essen als Energiestandort u.a. von RWE und E.ON besitzt eine besondere Verantwortung  und sollte einem/r Vertreter/in der Bewegung die Gelegenheit bieten, vor dem höchsten demokratischen Gremium der Stadt den Standpunkt ihrer Initiative zu erläutern. Die Wegbereiterin und Inspiration der „Fridays for future“, Greta Thunberg, sprach bereits bei der UN-Klimakonferenz und dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Namen einer jüngeren Generation.