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Anträge


Sechsspuriger Ausbau A 40 / A 40-Deckel

die Fraktionen von SPD/CDU/Grüne/EBB/FDP/ DIE LINKE/Partei-Piraten beantragen, der Auschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung ermpfiehlt, der Rat der Stadt Essen beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt,

1) die Aufnahme des sechsspurigen Ausbaus der A 40 zwischen der Anschluss-stelle Essen-Frohnhausen und der Anschlussstelle Essen-Zentrum in den vor-dringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans zu beantragen.

2) mit dem sechsspurigen Ausbau, die teilweise Anhebung der Stadtbahnstrecke auf das Niveau der angrenzenden Wohnbebauung und die Abdeckelung der ge- samten Strecke auf dem gleichen Niveau zu beantragen.

3) die Bundesregierung um die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für diese Bau-maßnahme zu ersuchen.

Der Rat der Stadt Essen spricht sich dafür aus, eine Abdeckelung der A 40 mit einer städtebaulichen Erneuerung längs der A 40 in Frohnhausen und Holsterhausen zu verbinden.

Begründung:

Die A 40 ist in diesem Bereich eine der meistbefahrenen vierspurigen Autobahnen der Bundesrepublik. Aufgrund der hohen Verkehrsdichte kommt es regelmäßig zu Staus, insbesondere vor dem die Stadtmitte unterquerenden Tunnel. Das Gleiche gilt - vor allem in den Abendstunden - für den Bereich Richtung Mülheim ab der Auffahrt Essen-Zentrum-West. Beide Staus werden überwiegend durch in die Stadtmitte ein- bzw. ausfahrenden Pendler verursacht. So beträgt der Quell- und Zielverkehr der Essener Innenstadt über 30 % des gesamten Verkehrs auf der A 40.

Daher ist auch keine sechsspurige Querung der Stadt erforderlich. Es würde vollkommen ausreichen, wenn eine Spur einer sechsspurigen Autobahn am Rande der Essener Innenstadt endet respektive beginnen würde. Die damit entfallenden Aus- bzw. Einfädelvorgänge würden neben der mit um einer Spur vergrößerten Kapazität der Verkehrsaufnahme für eine enorme Verbesserung des Verkehrsflusses sorgen.

Mit der Abdeckelung und der Anhebung der Stadtbahnstrecke auf das Niveau der Wohnbebauung können zudem neue städtebauliche Qualitäten in der Nähe zur Innenstadt entwickelt werden. Darüber hinaus führt die Abdeckelung zur exorbitanten Reduzierung der Umweltbelastungen für die direkten Anwohner.

Darüber hinaus würde ein Ende des sechsspurigen Ausbaus an der Stadtgrenze Mülheim/Essen zu keiner Verbesserung des Verkehrsflusses auf der A 40 führen. Die derzeit aufgrund hohen Verkehrsaufkommens entstehenden Staus sind überwiegend der Situation auf dem Essener Stadtgebiet geschuldet. Nur bei Auflösung dieser Engstelle kann es zu signifikanten Verbesserungen im Verkehrsfluss kommen.

Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet.