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Erfassung der Mietentwicklung

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat eine Anhebung des Mietspiegels ab dem 1. August um fast sechs Prozent beschlossen. Als Grundlage dafür hat er die Fortschreibung der Entwicklung der Lebenshaltungskosten herangezogen. Diese lagen nach Aussage von Mietervertreter*innen jedoch eher über der tatsächlichen Mietentwicklung, so dass der Preisschub höher ist, als er vermutlich auf Grundlage einer Erhebung der tatsächlichen Entwicklung der Nettokaltmieten ausgefallen wäre.

Vor diesem Hintergrund bittet die Ratsfraktion DIE LINKE um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Warum wurde das genannte Verfahren angewendet und wer hat das entschieden?
  2. Wieviel Mehraufwand macht eine Berechnung der Mietentwicklung auf Grundlage von Stichproben?
  3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung zur Änderung der bisherigen Praxis durch die Erfassung der tatsächlichen Mietentwicklung durch Stichproben?