Warum wurde die alte Linde Am Dönhof gefällt?

PresseKlimagerechtigkeitStädtebau und Wohnen

Die Ratsfraktion DIE LINKE hat für die nächste Sitzung des Umweltausschusses Anfang Mai den Antrag gestellt, dass Grün und Gruga einen Sachstandsbericht zur Fällung der alten Linde Am Dönhof im Stadtwald halten soll. Dazu Hendrik Suthor, für DIE LINKE im Umweltausschuss und Direktkandidat zur Landtagswahl:

„Die Anwohnerinnen und Anwohner setzen sich schon seit Jahren für den Erhalt der 80 bis 90 Jahren alten Linde am Dönhof ein. Sie haben sogar privat ein Gutachten finanziert, der dem Baum noch eine Lebensdauer von rund 20 Jahren bescheinigt. Auch die Bezirksvertretung II hat sich für den vorläufigen Erhalt der alten Linde eingesetzt hat, verbunden mit der Aufforderung an Grün und Gruga, den künftigen Pflegebedarf zu ermitteln, um diesen möglicherweise zu übernehmen. Trotzdem wurde der Baum am 29. März gefällt.“

Deshalb soll laut Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE, die Verwaltung darstellen, warum die Baumfällung über die Köpfe der Anwohnerinnen und Anwohner und der Bezirksvertretung hinweg vorgenommen wurde. „Gerade angesichts des Klimawandels ist es wichtig jeden Baum so lange wie möglich zu erhalten. Bäume spenden Schatten und Sauerstoff. Es dauert Jahrzehnte bis eine Nachpflanzung den gleichen ökologische Wert hat wie ein alter Baum“, so Michel Bella, für DIE LINKE in der BV II abschließend.