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Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration

COVID-19-Infektionen in der Stadt Essen nach Postleitzahlen, Stadtteilen, Sozialräumen

COVID-19-Infektionen stellen sich zunehmend auch als soziale Frage dar. Eine Auswertung der Stadt Köln hat eine 7-Tage-Inzidenz von über 500 in zwei Stadtteilen festgestellt, die besonders von Armut geprägt sind. Zeitgleich lag die Inzidenz im Kölner Villenviertel Hahnwald bei 0. Beengte Wohnverhältnisse, fehlende Gärten, Beschäftigungsverhältnisse in Bereichen, in denen kein Home-Office möglich ist, erhöhen das Risiko, sich eine COVID-19-Infektion zuzuziehen.

Sehr geehrter Herr Schlauch,

COVID-19-Infektionen stellen sich zunehmend auch als soziale Frage dar. Eine Auswertung der Stadt Köln hat eine 7-Tage-Inzidenz von über 500 in zwei Stadtteilen festgestellt, die besonders von Armut geprägt sind. Zeitgleich lag die Inzidenz im Kölner Villenviertel Hahnwald bei 0. Beengte Wohnverhältnisse, fehlende Gärten, Beschäftigungsverhältnisse in Bereichen, in denen kein Home-Office möglich ist, erhöhen das Risiko, sich eine COVID-19-Infektion zuzuziehen.

Um hier gegensteuern zu können, ist eine entsprechende Datenbasis Grundvoraussetzung. Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen:

  1. Wie hoch lag die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt Essen sortiert nach Postleitzahlen zum Stichtag 30.04.2021 und wie hoch liegt sie aktuell?
  2. Wie hoch lag die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt Essen sortiert nach Stadtteilen zum Stichtag 30.04.2021 und wie hoch liegt sie aktuell?
  3. Wie hoch lag die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt Essen sortiert nach Sozialräumen zum Stichtag 30.04.2021 und wie hoch liegt sie aktuell?
  4. Mit welchen spezifischen Präventionsmaßnahmen will die Stadtverwaltung auf besonders hohe Inzidenzwerte in Teilen der Stadt reagieren?
  5. Welche Vor- und Nachteile sieht die Verwaltung darin, die Inzidenzzahlen des gesamten Stadtgebiets zum Maßstab für Maßnahmen oder Nicht-Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zu nehmen?